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Der Laie über den Geist

(Heft 21 der lateinisch-deutschen Parallelausgabe)

Herausgegeben von Renate Steiger
Philosophische Bibliothek 432. 1995. Idiota de mente Lateinisch–deutsch. Auf der Grundlage des Textes der kritischen Ausgabe neu übersetzt und mit Anmerkungen herausgegeben von Renate Steiger. Mit einer Einleitung von Giovanni Santinello. Unverändertes eBook der Ausgabe von 1995. XXX, 208 Seiten.
978-3-7873-2637-2. E-Book (PDF)
DOI: https://doi.org/10.28937/978-3-7873-2637-2
ODER

Inhalt

  • | Kapitel kaufen InhaltsverzeichnisV
  • | Kapitel kaufen Einleitung. Von Giovanni SantinelloIX
  • | Kapitel kaufen 1. VorbemerkungIX
  • | Kapitel kaufen 2. Die großen Themen und ihre GliederungXII
  • | Kapitel kaufen 3. Das Sein des GeistesXVI
  • | Kapitel kaufen 4. Die Erkenntnis durch AngleichungXXII
  • | Kapitel kaufen Zur Ausgabe. Von Renate SteigerXXIX
  • | Kapitel kaufen Nikolaus von Kues: Der Laie über den Geist. »ldiota de mente«1
  • | Kapitel kaufen 1. Wie ein Philosoph sich an einen Laien wandte, um in der Erkenntnis der Natur des Geistes weiterzukommen; daß der Geist an sich Geist, von seiner Aufgabe her Seele ist und benannt ist vom Messen3
  • | Kapitel kaufen 2. Daß es einen natürlichen Namen gibt und einen anderen, der beigelegt ist und jenem entspricht, aber ohne Genauigkeit zu erreichen; (...)11
  • | Kapitel kaufen 3. Wie die Philosophen zu verstehen und in Übereinstimmung zu bringen sind; und vom Namen Gottes und der Genauigkeit; (...)23
  • | Kapitel kaufen 4. Daß unser Geist nicht Ausfaltung ist, sondern Bild der ewigen Einfaltung, was aber nach dem Geist kommt, nicht Bild ist; und daß er ohne Begriffe ist, (...)27
  • | Kapitel kaufen 5. Daß der Geist eine lebendige Substanz und im Leiberschaffen ist und über die Weise wie; und ob Verstand in den Tieren sei; und daß der Geist die lebendige Abbildung der ewigen Weisheit ist35
  • | Kapitel kaufen 6. Daß die Weisen in symbolischer Rede die Zahl das Urbild der Dinge genannt haben und über deren wunderbare Natur; und daß sie vom Geist stammt (...)43
  • | Kapitel kaufen 7. Daß der Geist aus sich die Formen der Dinge auf dem Wege der Angleichung hervorbringt und die absolute Möglichkeit oder Materie berührt53
  • | Kapitel kaufen 8. Ob für den Geist begreifen, erkennen, Begriffe bilden und Angleichungen machen dasselbe ist; und wie nach den Ärzten die Sinneswahrnehmungen zustande kommen65
  • | Kapitel kaufen 9. Daß der Geist alles ist, indem er Punkt, Linie und Fläche bildet; und daß der eine Punkt sowohl Einfaltung als Vollendung der Linie ist; (...)75
  • | Kapitel kaufen 10. Daß das Begreifen der Wahrheit auf Vielheit und Größe beruht85
  • | Kapitel kaufen 11. Wie alles in Gott in Dreieinigkeit ist, ebenso auch in unserem Geist; und daß unser Geist aus den Verstehensweisen zusammengesetzt ist89
  • | Kapitel kaufen 12. Daß nicht eine einzige Vernunft in allen Menschen ist; und daß die Zahl der reinen Geister, die wir nicht zählen können, Gott bekannt ist105
  • | Kapitel kaufen 13. Daß das, was Platon Weltseele nannte und Aristoteles Natur, Gott ist, der alles in allem wirkt; und wie er den Geist in uns erschafft109
  • | Kapitel kaufen 14. Über die Ansicht, daß der Geist von der Milchstraße durch die Planeten in den Leib herabsteigt und wieder zurückkehrt; und über die unzerstörbaren Begriffe der reinen Geister und unsere zerstörbaren117
  • | Kapitel kaufen 15. Daß unser Geist unsterblich und unvergänglich ist121
  • | Kapitel kaufen Anmerkungen der Herausgeberin131
  • | Kapitel kaufen Verzeichnis der Siglen183
  • | Kapitel kaufen Literaturnachweis185
  • | Kapitel kaufen Von Nikolaus zitierte Namen und Autoren191
  • | Kapitel kaufen Register zu den Anmerkungen (Handschriften, Bibelstellen und Autoren)193
  • | Kapitel kaufen Verzeichnis wichtiger Begriffe (lateinisch-deutsch)199

Beschreibung

Ziel des Dialogs »Idiota de mente« (1450) ist die Zusammenführung der aristotelischen Bestimmung des Intellekts als Formprinzip des Lebens mit der platonisch-augustinischen Idee von der Unsterblichkeit der Seele. Für Cusanus ist die mens (Geist) eine eigene lebendige Substanz: Sie ist für sich selbst seiende Seele als Einheit ihrer Kräfte und das Bild Gottes.

Zitate

»Des Cusaners kleine Schrift vermag auch heute noch die Leser zu begeistern. […] Renate Seiger hat ihrer Studienausgabe einen ausführlichen Kommentar und ein nützliches Begriffsregister beigegeben. Ihre Übersetzung ist genau und liest sich dennoch flüssig. Der lateinische Text entspricht der von ihr ebenfalls bei Felix Meiner besorgten kritischen Ausgabe […].«
Manfred Krüger, Die Christengemeinschaft 6/1998
»Mit der nun vorliegenden zweisprachigen Ausgabe wird […] eine Lücke geschlossen. Sie bietet den lateinischen Text als verkleinertes Faksimile der nach Baur von Renate Steiger neu edierten kritischen Fassung […] zusammen mit einer neuen Übersetzung. Letztere verdient wegen ihrer Genauigkeit und Lesbarkeit großes Lob.«
Detlef Thiel, prima philosophia 9/1996
»Diese Übersetzung […] ist […] makellos und vorbildlich herausgegeben.«
William J. Hoye, Theologische Revue 92/1996/4