Mehr Ansichten

Die Gottesfrage in der Philosophie von Emmanuel Levinas


Blaue Reihe. 2013. 295 Seiten.
978-3-7873-2417-0. E-Book
ODER

Inhalt

  • | Kapitel kaufen Inhaltsverzeichnis5
  • | Kapitel kaufen Vorwort der Herausgeber7
  • | Kapitel kaufen J. Greisch: »Phänomenologie des Unendlichen«. Levinas und der Cartesische Gottesbegriff11
  • | Kapitel kaufen N. Fischer: Womit muß der Anfang im Denken gemacht werden? Der Zugang zur Gottesfrage bei Levinas durch kritische Anknüpfung an Heidegger und Kant49
  • | Kapitel kaufen E. Zwierlein: Göttliche Komödie. Levinas zu Nietzsches Wort »Gott ist tot«87
  • | Kapitel kaufen B. Casper: Entscheidung und Prophetie. Überlegungen zu Levinas mit besonderer Beachtung der ›Carnets de captivité et autres inédites‹101
  • | Kapitel kaufen N. Fischer: Überlegungen zum systematischen Gang der Untersuchung in ›Totalité et Infini‹115
  • | Kapitel kaufen J. Brachtendorf: Der Andere als metaphysisches Prinzip in Levinas’ ›Totalität und Unendlichkeit‹133
  • | Kapitel kaufen R. Esterbauer: Zeit als ›geduldiges Warten auf Gott‹. Zur Konzeption von Transzendenz in ›Totalité et Infini‹159
  • | Kapitel kaufen S. Allen: Der sozialpolitische Sinn Gottes bei Levinas. Von Ethik bis Gerechtigkeit in ›Totalität und Unendlichkeit‹ und ›Jenseits des Seins‹187
  • | Kapitel kaufen B. Klun: Gott jenseits des Seins und die ›analogia alteritatis‹ bei Levinas205
  • | Kapitel kaufen J. Sirovátka: Die Asymmetrie im Bezug zum Anderen und zu Gott. Ethische Ungleichheit und »Illéité«231
  • | Kapitel kaufen L. Wenzler: »Gott sieht das Unsichtbare und sieht, ohne gesehen zu werden«. Die Möglichkeit, philosophisch von Gott zu reden – in der Spur eines abwesenden Gottes255
  • | Kapitel kaufen Siglenverzeichnis275
  • | Kapitel kaufen Literaturverzeichnis279
  • | Kapitel kaufen Personenregister293

Beschreibung

Die Frage nach Gott war seit Platon – und verstärkt im Denken Augustins – ein Hauptpunkt des philosophischen Fragens überhaupt.

Noch Kant zählte sie zu den »Kardinalsätzen der reinen Vernunft«, zu den Fragen, an denen »die Vernunft ihr größtes Interesse hat«. Martin Heidegger, dessen Denken weithin von der Gottesfrage angeregt ist und um sie kreist, hat dagegen erwogen, »von Gott im Bereich des Denkens zu schweigen« – nicht weil er diese Frage für belanglos hielt, sondern weil das Denken sich für diese Frage erst neu öffnen und vorbereiten müsse. In die von Kant und Heidegger bestimmte Situation hinein hat Emmanuel Levinas ein Denken entfaltet, das – im Wissen um die Schwierigkeiten – einen neuen Zugang zur Gottes- frage eröffnet.

Der aus einem Symposion entstandene Band enthält Beiträge von Levinas-Interpreten der ›ersten Stunde‹ (Bernhard Casper, Jean Greisch und Ludwig Wenzler), aber auch Beiträge, die Levinas in Verbindung mit Autoren der abendländischen Philosophie sehen (Johannes Brachtendorf, Norbert Fischer und Eduard Zwierlein), und schließlich Beiträge, die sich der immanenten Auslegung von Aspekten seines Werks zuwenden (Sarah Allen, Reinhold Esterbauer, Branko Klun und Jakub Sirovátka).