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Die Philosophie des Marktes - The Philosophy of the Market


Deutsches Jahrbuch Philosophie 07. 2016. 328 Seiten.
978-3-7873-3013-3. E-Book
DOI: https://doi.org/10.28937/978-3-7873-3013-3
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Inhalt

  • | Kapitel kaufen Cover1
  • | Kapitel kaufen Inhaltsverzeichnis5
  • | Kapitel kaufen Hans-Christoph Schmidt am Busch: Einleitung5
  • | Kapitel kaufen Heinz D. Kurz: Zur Politischen Ökonomie des homo mercans / Adams Smith über Märkte23
  • | Kapitel kaufen Martin Hartmann: Invisible Hand and Impartial Spectator: The Adam Smith Problem Reconsidered49
  • | Kapitel kaufen Douglas Moggach: Die Kultur der Zerrissenheit und ihre Überwindung / Friedrich Schiller, Bruno Bauer und der ästhetische Republikanismus71
  • | Kapitel kaufen Hans-Christoph Schmidt am Busch: Die sittliche Ambivalenz von Märkten – ein Grundproblem moderner Gesellschaften?99
  • | Kapitel kaufen Andrew Buchwalter: »Die Sittlichkeit in der bürgerlichen Gesellschaft« / Entzweiung, Bildung und Hegels Aufhebung der Aporien der sozialen Moderne125
  • | Kapitel kaufen Michael Quante: Handlung, System der Bedürfnisse und Marktkritik bei Hegel und Marx153
  • | Kapitel kaufen Emmanuel Renault: Marx’s Critique of the Market177
  • | Kapitel kaufen Michael Schefczyk: The Tale of Two Doctrines / Mill on economic and political liberalism191
  • | Kapitel kaufen Birger P. Priddat: Die Transaktion als Juxtaposition und als Kooperation / Differente Interpretationen des Marktes207
  • | Kapitel kaufen Simon Derpmann: Geld als Ware 227
  • | Kapitel kaufen Lisa Herzog: Who should prevent sweatshops? / Duties, excuses, and the division of moral labour in the global economy255
  • | Kapitel kaufen Edward Skidelsky: Prostitution and Corruption 279
  • | Kapitel kaufen Christopher F. Zurn: The Ends of Economic History: Alternative Teleologies and the Ambiguities of Normative Reconstruction289
  • | Kapitel kaufen Autorinnen und Autoren325

Beschreibung

Noch vor wenigen Jahrzehnten galten Märkte als Institutionen, mit denen sich Probleme in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen effizient und zum Vorteil aller Bürgerinnen und Bürger lösen lassen. Diese Einschätzung ist inzwischen einer anderen gewichen: Seit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise im Jahre 2008 werden Märkte zunehmend als Institutionen wahrgenommen, die gesellschaftliche Probleme nicht lösen und soziale Missstände erzeugen. Es ist deshalb keine Überraschung, dass Fragen des Marktes von Philosophinnen und Philosophen wieder verstärkt aufgegriffen und diskutiert werden.
Dieses Buch möchte zur Klärung, Erörterung und Beantwortung der begrifflichen, sozialtheoretischen, moralpsychologischen und ethischen Fragen, mit denen uns die globalen Märkte gegenwärtig konfrontieren, beitragen und zugleich neues Licht auf die Theorien klassischer Vertreter der Philosophie des Marktes (wie Adam Smith, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx oder John Stuart Mill) werfen. Ihm liegt die Erwartung zugrunde, dass diese Theorien für die heutige Politische Philosophie und Sozialphilosophie auch systematisch bereichernd sind.

Zitate

"Die Begründung ist klug: Bei Smith, Hegel und anderen Klassikern werde die den Marktwirtschaften innewohnende Spannung zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Zugehörigkeit nicht aufgelöst. Marx hingegen habe sie aufgelöst zugunsten der gesellschaftlichen Zugehörigkeit. „Das hat nicht funktioniert.“ Das wäre also, wenn man so will, die Botschaft dieses Bandes – sowohl an Neoliberale wie auch an Neo-Marxisten: dass wir diese Spannung aushalten und immer wieder neu austarieren müssen." Martin Jasper, Braunschweiger Zeitung, 10.05.2017