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Jedes Medium braucht ein Modicum

Zur Behelfstheorie von Akteur-Netzwerken 

Zurück zum Heft: ZMK Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 4/2/2013: ANT und die Medien
DOI: https://doi.org/10.28937/1000107541

Inhalt

  • | Kapitel kaufen Inhalt3
  • | Kapitel kaufen Editorial5
  • | Kapitel kaufen AUFSÄTZE11
  • | Kapitel kaufen Von einer Soziologie der Mediation zu einer Pragmatik der Attachements | Rückblick auf einen soziologischen Parcours innerhalb des CSI | Antoine Hennion11
  • | Kapitel kaufen Querulatorisches Schreiben | Paranoia, Aktenberge und mimetischer Parasitismus um 1900 | Rupert Gaderer37
  • | Kapitel kaufen DEBATTE53
  • | Kapitel kaufen Im Archiv der Öffentlichkeit | Rückblick auf eine fixe Idee, die das demokratische Bewusstsein vor fünfzig Jahren heimgesucht hat | Rudolf Maresch53
  • | Kapitel kaufen Kritische Öffentlichkeit und ihre Herstellung | Mercedes Bunz63
  • | Kapitel kaufen ARCHIV71
  • | Kapitel kaufen Sich quer durch die Kultur schlagen | Über die französische Zeitschrift Traverses | Ulrich Raulff und Marie Luise Syring71
  • | Kapitel kaufen Das Unbehagen der Suhrkamp-Kultur | Kommentar zu Ulrich Raulffs und Marie Luise Syrings | Porträt der französischen Zeitschrift Traverses | Philipp Felsch77
  • | Kapitel kaufen SCHWERPUNKT83
  • | Kapitel kaufen Den Kühen ihre Farbe zurückgeben | Von der ANT und der Soziologie der Übersetzung zum Projekt der Existenzweisen | Bruno Latour im Interview mit Michael Cuntz und Lorenz Engell83
  • | Kapitel kaufen Wie Netzwerkuntersuchungen zu Ermittlungen über Existenzweisen führen | Anmerkungen zur Enquête sur les modes d’existence anlässlich eines Interviews mit Bruno Latour | Michael Cuntz101
  • | Kapitel kaufen Jedes Medium braucht ein Modicum | Zur Behelfstheorie von Akteur-Netzwerken | Tristan Thielmann111
  • | Kapitel kaufen Medium Infrastruktur | Trajektorien soziotechnischer Netzwerke in der ANT | Gabriele Schabacher129
  • | Kapitel kaufen Von der Intermedialität zur Intermaterialität | Akteur-Netzwerk-Theorie als ›Übersetzung‹ post-essentialistischer Medienwissenschaft | Andrea Seier149
  • | Kapitel kaufen Den kinematografischen Akteuren folgen | André Wendler167
  • | Kapitel kaufen Abstracts183
  • | Kapitel kaufen Autorenangaben187
  • | Kapitel kaufen Adressen Autoren ZMK 2 | 2013190

Beschreibung

Durch die ANT sind zwei Forschungsfelder umrissen: Medien der Agentschaft und Agenturen der Medien, die in ihrer Verschränkung den Ansatzpunkt einer Akteur-Medien-Theorie (AMT) bilden. Da derzeit in einer Reihe von Analysen die Dreifachrolle der Medien als intermediary, mediator und device untersucht wird, schlägt der Aufsatz vor, den verfahrenstechnischen Begriff des Hilfsmediums für die AMT anzuwenden. Durch die hilfsmediale Ein-/Zuschreibung von Medien und Werkzeugen soll deutlich werden, dass man nicht vorab festlegen kann, wo man die Medien in einer Handlungsverknüpfung findet, und dass der Anteil der Medien an der Verkettung von Handlungsinitiativen nicht fixiert ist. Gleichwohl ist ein modicum der Medien notwendig.

outlines two fields of research: and , which in their entanglement form the starting point of an actor-media theory (AMT). Since the triple role of media – as , and – is currently being studied in a series of analyses, this paper suggests to introduce the procedural concept of the auxiliary medium to AMT. By the auxiliary in- and adscription of media and tools it should become clear that one cannot determine in advance where to find in the complex of an action, and that the media's part in the concatenation of action initiatives is not fixed. In any case, a of media is necessary.