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Nicht normalisierbares Leben

Was Aristoteles' Politik , Friedrich Schillers »ästhetische Erziehung« und Giorgio Agambens »Lebensformen« miteinander verbindet Zum Verhältnis von Ästhetik, Sozialphilosophie und Geschichte 

Back to issue: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft Band 60. Heft 2
DOI: https://doi.org/10.28937/1000106264

Contents

  • | Kapitel kaufen Titelei1
  • | Kapitel kaufen Inhaltsverzeichnis3
  • | Kapitel kaufen Abstracts5
  • | Kapitel kaufen Abhandlungen11
  • | Kapitel kaufen Emmanuel Alloa: Produktiver Schein - Phänomenotechnik zwischen Ästhetik und Wissenschaft11
  • | Kapitel kaufen Burkhard Liebsch: Nicht normalisierbares Leben - Was Aristoteles’ Politik, Friedrich Schillers »ästhetische Erziehung« und Giorgio Agambens »Lebensformen« miteinander verbindet. Zum Verhältnis von Ästhetik, Sozialphilosophie und Geschichte25
  • | Kapitel kaufen Christian Grüny: Hermeneutik in Bewegung - Meg Stuarts Tanzstück "Built to last" und das Verstehen der Musik49
  • | Kapitel kaufen Thorn-R. Kray: Nothing Left to See - Arnold Gehlen on Why Contemporary Art Needs Commentary67
  • | Kapitel kaufen Ian Verstegen: Britsch’s Lesson - Synthetic Cubism as Gestalt-Perception87
  • | Kapitel kaufen Robert Kirstein: Ficta et Facta - Reflexionen über den Realgehalt der Dinge bei Ovid99
  • | Kapitel kaufen Rahel Villinger: Form und Mimesis - Elemente frühromantischer Kunsttheorie bei Husserl, Benjamin und Adorno119
  • | Kapitel kaufen Kritische Marginale141
  • | Kapitel kaufen Sebastian Lederle: Ars bene indicandi - Rezensionsessay zu Lambert Wiesing: Sehen Lassen – Über die Praxis des Zeigens. Suhrkamp: Frankfurt a. M. 2013141

Details

Ausgehend vom sozialphilosophisch grundlegenden Begriff der Lebensform (bíos), der im Mittelalter durch die Dualität einer forma vitae, ersetzt wird, zeigt dieser Aufsatz mit kritischem Bezug auf F. Schiller und G. Agamben, welche Folgen sich daraus bis heute für das ästhetische Interesse an Lebensformen ergeben, die nicht in ihrer Normalität aufgehen.

Beginning with the social-philosophical notion ‘form of life’ (bíos) that in the middle ages is supplanted with the duality of a forma vitae this essay points out with critical reference to F. Schiller and G. Agamben the consequences which result therefrom with respect to aesthetic interest in forms of life that cannot be completely normalized.