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Verstehen

nach Heidegger und Brandom

Herausgegeben von Barbara Merker
Phänomenologische Forschungen, Beihefte 3. 2009. 274 Seiten.
978-3-7873-2084-4. E-Book (PDF)
DOI: 10.28937/978-3-7873-2084-4
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Inhalt

  • | Kapitel kaufen Inhalt5
  • | Kapitel kaufen Barbara Merker: Einleitung7
  • | Kapitel kaufen Sebastian Knell: Diskursive Kontoführung als bedeutungskonstitutive Praxis des Verstehens. Reflexionen zur Sprachtheorie Robert Brandoms17
  • | Kapitel kaufen Jasper Liptow: Zur Rolle der Sprache in Sein und Zeit27
  • | Kapitel kaufen Csaba Olay: Verstehen und Auslegung beim frühen Heidegger47
  • | Kapitel kaufen Christoph Demmerling: Implizit und Explizit. Überlegungen zum Verstehensbegriff im Anschluß an Heidegger und Brandom61
  • | Kapitel kaufen Éva Gedö · Tibor Schwendtner: Dimensionen des Verstehens. Bemerkungen zu Brandoms Heidegger-Interpretation79
  • | Kapitel kaufen Gerson Reuter: Ein individualistischer Blick auf normativistische Erklärungsansprüche und ›das Soziale‹ bei Heidegger95
  • | Kapitel kaufen Barbara Merker: Verstehen und Klassifizieren: Drei Probleme mit Brandom-Heidegger129
  • | Kapitel kaufen Bernd Prien: Making it Explicit und die Priorität des Zuhandenen gegenüber dem Vorhandenen147
  • | Kapitel kaufen Wolf-Jürgen Cramm: Zum Verhältnis von symbolbezogenen und nicht-symbolbezogenen Formen des Verstehens165
  • | Kapitel kaufen Karl Mertens: Die Kontextualität des Verstehens in Heideggers Daseinshermeneutik und Brandoms inferentialistischer Heidegger-Interpretation191
  • | Kapitel kaufen Gábor Forrai: Brandom and Two Problems of Conceptual Role Semantics211
  • | Kapitel kaufen Gergely Ambrus: Inferentialism and the Content of Perception233
  • | Kapitel kaufen Tamás Demeter: Where Rationality is247
  • | Kapitel kaufen Gesamtbibliographie263
  • | Kapitel kaufen Biographische Notizen271

Beschreibung

Was ist Verstehen? Welche Theorie des Verstehens ist plausibel? Was können wir verstehen? Was sind Bedeutungen? Welche Rolle spielen Rationalität, Normativität, Sozialität, Perzeptibilität, Historizität, Lingualität und Inferentialität beim Verstehen? Ist Verstehen stets begrifflich, sprachlich, propositional, oder gibt es auch unbegriffliches, vorsprachliches, nicht-propositionales Verstehen? Ist Verstehen eine Form von Wissen, und wie verhält es sich zu anderen Formen des Wissens?

Das sind die Themen, mit denen sich die Beiträge dieses Bandes befassen, und zwar fokussiert auf zwei Positionen aus dem Spektrum der Hermeneutiken, Semantiken und Epistemologien, die auf die angeführten Fragen Antworten offerieren: Die Positionen von Martin Heidegger und Robert Brandom, der sich aus (post-)analytischer Perspektive ausdrücklich mit dem Begriff des Verstehens in "Sein und Zeit" auseinandersetzt.

Mit Beiträgen von: G. Ambrus, W.-J. Cramm, T. Demeter, C. Demmerling, G. Forrai, É. Gedö / T. Schwendtner, S. Knell, J. Liptow, B. Merker, K. Mertens, C. Olay, B. Prien und G. Reuter.

Zitate

"Aufgrund der insgesamt hohen Qualität der Beiträge bietet der Band wichtige und anregende Lektüre für Philosophinnen und Philosophen, die an der Weiterentwicklung einer analytisch informierten Heidegger-Deutung interessiert sind, sowie für solche, die generell zu den begrifflichen Zusammenhängen von Praxis, Welt und Sprache arbeiten."
Die ganze Besprechung finden Sie auf der im September 2009 neu online gegangenen integrativen rezensionszeitschrift r:k:m unter http://www.rkm-journal.de/archives/1411.