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Zeitschrift für Kulturphilosophie 2017/1: Sprache und Gestalt


Zeitschrift für Kulturphilosophie (ZKph) 2017/1. 2017. Herausgegeben unter Mitarbeit von Oswald Egger. 265 Seiten.
2366-0759. eJournal (PDF)
Mit Texten von Marcel Beyer, Oswald Egger, Peter Geimer, Michael Hampe, Ralf Konersmann, Hartmut Rosenau, Martin Seel und Ulf Stolterfoht u.v.a.

Inhalt

  • Editorial


  • Sprechen, Lesen, Schreiben


  • Sprache: Märchen


  • Parameter einer Poetologie


  • Selbanderm Schlag: Die Und-Gestalt der Sprache


  • habe mich also dazu entschlossen keine ingenieurin zu werden


  • Zeugs


  • No symbols. Becketts Watt


  • Gedichte sind keine Behauptungen


  • Der Dichter spricht

    Eine Rezeption von Hölderlins »Verfahrungsweise des poetischen Geistes«

  • Grassschrift


  • Kaum ein Wort


  • Der Witz der Zeichen (Jean Paul)


  • Gestalt und Prozess

    samt weiteren begrifflichen Vorschlägen zur essayistischen Verwendung

  • »Ein Bild hielt uns gefangen« (Wittgenstein)


  • Geistreiches Wort


  • Anspruchslos


  • Indirekte Gestalt


  • Gedanken und Gesten


  • Kartoffeln, Poesie

    Entwurf einer averroistischen Poetik

  • impulsgedicht "gehalt vs. gestalt"


  • Der Mensch, das Begehren und die Sprache

    Die philosophischen Grundlagen der lacanschen Psychoanalyse

  • Der pädagogische Blick


  • Jüdische Philosophie für das einundzwanzigste Jahrhundert

    Ein kritischer Bericht

  • Artaud: Schreibweise / Figur


  • Der heterologische Gott

    Roland Barthes über die Grenzen und Potentiale des Schreibens mit Artaud

  • Wie aus Montaigne am Ende Stierle wird

    Der Romanist zieht einen Strich unter Jahrzehnte der Moralistikforschung

  • Wolkenbilder, Wolkentheater, Wolkenmusik

    Klaus Reicherts Stilübungen über die Welt der flüchtiger Formen

  • Auch das führt ins Zentrum

    Hartmut Böhme erkundet Goethes Wissenschaftlichkeit und die Sex-Orgien des Flohs

  • Vive la Variation!

    Nicolas Dierks rekonstruiert das Erneuerungspotenzial der Moderne mit Adorno und Wittgenstein

  • Einladung zu Cassirer

    Neues über einen alten Bekannten

  • »Sich niemandem verschreiben«

    Zum Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Günther Anders

  • Autorinnen und Autoren


Beschreibung

Die Konjunktion zwischen den beiden Begriffen Sprache und Gestalt fordert unterschiedliche Lesarten heraus. Sie deutet auf die Gestalten und Gestaltungen der Sprache, auf das Gestaltgeben durch Sprache, auf die Sprachlichkeit des Gestalthaften und, wie die Beiträge dieses Heftes zeigen, auf anderes mehr.

Anfang der zwanziger Jahre hat André Breton die Emanzipation der Wörter ausgerufen, die »Befreiung« der Sprache aus ihrer lexikalischen Gefangenschaft. Bretons »Wörter ohne Vergangenheit« sollten die Poesie beflügeln. Aber darf auch die Philosophie so sprechen?

Darf auch die Philosophie, wenn sie denn Philosophie bleiben will, die Anspruchsbereiche der Geschichte und der Bedeutung getrost sich selbst überlassen? Ist der Sprachraum der Philosophie denn jemals geschlossen,
ist er auch nur in einem einzigen Stück aus der Philosophischen Bibliothek jemals rein begrifflich gewesen?

Zu je gleichen Teilen wird diese besondere Ausgabe der ZKph von Schriftstellern und Philosophen gestaltet: von Marcel Beyer, Oswald Egger, Peter Geimer, Michael Hampe, Ralf Konersmann, Hartmut Rosenau, Martin Seel und Ulf Stolterfoht u.v.a.