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Zeitschrift für Kulturphilosophie 2020/2: LOGOS


Zeitschrift für Kulturphilosophie (ZKph) 2020/2. 2020. 212 Seiten.
2366-0759. eJournal (PDF)
DOI: 10.28937/ZKph-2020-2

Inhalt

  • Editorial


  • Einleitung


  • Wie den internationalen Logos fassen?

    Philosophie der Kultur unter ihren Bedingungen 1910 –1933

  • Logos und die Frage des Stils

    Kunstwissenschaft und Kulturwissenschaft

  • Die Mystik im Logos

    Ein paradoxaler Gegenstand der Kulturphilosophie

  • Philosophie nach der Krise

    Logos und die Dichtung

  • Die Kultur der Philosophie

    Simmels Beiträge zu den ersten Jahrgängen des Logos

  • Nachwort


  • Vom Unwissen in Zeiten von Corona


  • Corona und die krisenhafte Wiederkehr des Verdrängten


  • Grenzwesen Mensch

    Zur systematischen Aktualität von Georg Simmels Kulturphilosophie

  • Leben ohne Tod

    Eine phänomenologische Antwort auf transhumanistische Hoffnungen

  • Ein Spiegel der Philosophie

    ›Weltanschauung‹ als Begriff und Bedürfnis

  • Editorische Bemerkungen

    Zu Günther Anders’ Über philosophische Diktion und das Problem der Popularisierung

  • Über philosophische Diktion

    und das Problem der Popularisierung

  • Produktive Missverständnisse

    Anders gegen Anders

  • Menschenoptimierung und Wissenschaft


  • Auf den Spuren der Suche nach dem Wesen des Films


  • Einblicke in das Labor Blumenberg’schen Denkens

    Forschungsperspektiven, Kontexte und die Arbeit am Nachlass

  • Neue Gründe


  • Abstracts / Autoren


Beschreibung

1910 erschien die erste Ausgabe von Logos. Internationale Zeitschrift für Philosophie der Kultur. Bis 1933 sollten 21 weitere Bände der ersten internationalen Zeitschrift für Kulturphilosophie folgen. Der titelgebende Begriff Logos verweist auf das immer wieder auszulotende Verhältnis zwischen Mensch und Welt – hierfür stand das Konterfei Heraklits auf dem Einband Pate. Die Akteure des Projekts suchten die Diversität kultureller Phänomene zu fassen und zu systematisieren, die Diagnose einer Sinnkrise der Gegenwart trieb sie nicht minder um als das Ringen um philosophische Orientierung in ihrer Zeit.

Das vorliegende Heft widmet sich der Entstehungszeit der Kulturphilosophie und nimmt dabei politische, gesellschaftliche und historische Umstände in den Blick. Vor allem aber legt es eine Reflexion auf die Kulturphilosophie durch sich selbst vor. Wie stand sie seinerzeit zu zeitgenössischen intellektuellen Strömungen und kulturellen Tendenzen? Und was sagt uns das darüber, wie Kulturphilosophie heute zu verorten ist?