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ZMK Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 8/2/2017: Operative Ontologien


Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK) 8/2/2017. 2017. 212 Seiten.
2366-0767. eJournal (PDF)

Inhalt

  • Editorial


  • Gene, Gehirn, Archiv

    Über den Ort der menschlichen Natur im Humanethologischen Filmarchiv

  • Javier Cercas’ 23-F.

    Ein historischer Kippmoment im Romanformat

  • Die Rede von der Sharing Economy


  • Eine Ökonomie des Teilens ist überlebensnotwendig – doch sie kann nur jenseits des Kapitalverhältnisses erkämpft werden


  • Ein Sermon von dem neuen Testament, das ist von der heiligen Messe


  • Kommentar

    zu Ein Sermon von dem neuen Testament, das ist von der heiligen Messe von Martin Luther

  • Versetzungen

    Das Diorama als ontographische Apparatur

  • Öffnen, Schließen, Zerstreuen, Verdichten.

    Die operativen Ontologien der Kulturtechnik

  • Ein gelassen-dreifaches Hoch auf ›operative Ontologien‹


  • Die Rettung des Ontologischen durch das Ontische?

    Ein Kommentar zu ›operativen Ontologien‹

  • »Operative Ontologien«: Technikmaterialismus als prima philosophia ?


  • Das ontologische Debakel oder was heißt: Es gibt Medien?


  • The Ontology of Media Operations, or, Where is the Technics in Cultural Techniques?


  • Operative Ontologien – ein Versuch, einen klaren Begriff zu verunreinigen


  • Am Anfang war die Operation


  • Abstracts / Autorenangaben


Beschreibung

Diese besondere Ausgabe der ZMK verdankt sich einem Experiment: In zwei grundlegenden Beiträgen stellen die beiden Herausgeber Lorenz Engell und Bernhard Siegert das Leitthema des Weimarer Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM), die „Operativen Ontologien“, zur Diskussion und ziehen eine Zwischenbilanz der geleisteten Arbeit. Die den „Operativen Ontologien“ zugrundeliegende Annahme ist, dass die Gegenstände medienphilosophischer Betrachtung nicht nur medial, technisch oder instrumental verfertigt und geformt werden, sondern durch diesen operativen Vorgang auch verschiedene Seinsarten hervorgebracht werden. Diese Ontologie des Medialen, die weitreichende kulturtheoretische und phänomenologische Implikationen aufweist, wird von prominenten Beiträgerinnen und Beiträgern, u.a. Hans Ulrich Gumbrecht, Sybille Krämer, Petra Gehring, Astrid Deuber-Mankowsky, Mark B. N. Hansen, Gertrud Koch und John Durham Peters, aufgegriffen und einer Kritik unterzogen. Außerdem im Heft: eine Debatte über die Sharing Economy.