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Aufklärung, Band 31: Christlob Mylius. Ein kurzes Leben an den Schaltstellen der deutschen Aufklärung


Aufklärung 31. 2019. Bandherausgeber: Nacim Ghanbari und Michael Multhammer. 358 Seiten.
978-3-7873-3818-4. E-Book (PDF)
DOI: 10.28937/978-3-7873-3818-4
ODER
Mit Texten von Stefanie Stockhorst, Friedrich Vollhardt, Kristin Eichhorn, Thomas Althaus, Jan Gerstner, Carsten Zelle, Oliver Bach, Christoph Schmitt-Maaß u.v.a.

Inhalt

  • | Kapitel kaufen Cover1
  • | Kapitel kaufen Inhaltsverzeichnis3
  • | Kapitel kaufen Nachruf: Peter Hanns Reill (1938–2019)7
  • | Kapitel kaufen EINLEITUNG: Nacim Ghanbari/Michael Multhammer: Christlob Mylius – Ein kurzes Leben an den Schaltstellen der deutschsprachigen Aufklärung11
  • | Kapitel kaufen ABHANDLUNGEN19
  • | Kapitel kaufen Stefanie Stockhorst: Christlob Mylius, ein Genius der Aufklärung: Präjudizien, Projekte und Perspektiven19
  • | Kapitel kaufen Friedrich Vollhardt: Die Kamenz-Connection: Mylius und der junge Lessing51
  • | Kapitel kaufen Kristin Eichhorn: Schwierige Distanzierung – Christlob Mylius’ Verhältnis zu Gottsched65
  • | Kapitel kaufen Thomas Althaus: Gattungsaufhebung – Die Rollenspiele in Christlob Mylius’ "Schäferinsel"81
  • | Kapitel kaufen Jan Gerstner: Maskierung der Demaskierung – Mylius’ Schäferinsel und das Schäferwesen in der Mitte des 18. Jahrhunderts103
  • | Kapitel kaufen Carsten Zelle: Lachen, Literatur und Lebensordnung in zwei Lustspielen der Frühaufklärung – Christlob Mylius: Die Ärzte (1745) und Theodor Johann Quistorp: Der Hypochondrist (1745)127
  • | Kapitel kaufen Oliver Bach: „Allzugroße Geselligkeit“ – Dramatische Kritik eines moralischen Prinzips in Christlob Mylius’ "Der Unerträgliche" (1746)151
  • | Kapitel kaufen Christoph Schmitt-Maaß: Literaturkritische Freigeisterei bei Christlob Mylius169
  • | Kapitel kaufen Bastian Dewenter: Eine Pionierleistung auf dem Gebiet deutschsprachiger Theaterpublizistik: Christlob Mylius’ Anteil an den "Beyträgen zur Historie und Aufnahme des Theaters" (1750)191
  • | Kapitel kaufen Alexander Weinstock: ,Freye Kunst’ unter Aufsicht – Christlob Mylius und die Theaterreform der Aufklärung207
  • | Kapitel kaufen Wilhelm Kühlmann: Zur Naturkunde und Publizistik im Vorfeld einer misslungenen Weltreise – Hinweise auf die Briefe (1750–1753) von Christlob Mylius an den Nürnberger Apotheker und Naturforscher Johann Ambrosius Beurer (1716–1754)229
  • | Kapitel kaufen Hans-Joachim Jakob: Vor Lissabon – Die Übersetzungen von Erdbeben-Berichten aus dem "Journal Britannique" (1750) im zweiten und dritten Stück der "Physikalischen Belustigungen" (1751) von Christlob Mylius247
  • | Kapitel kaufen Barbara Mahlmann-Bauer: Christlob Mylius, der Wissenschaftsjournalist259
  • | Kapitel kaufen Tanja van Hoorn: Der Journalist als Wissenschaftler – Christlob Mylius’ Strategien der Selbstinszenierung299
  • | Kapitel kaufen KURZBIOGRAPHIE: Christian Adolph Klotz (1738–1771)315
  • | Kapitel kaufen DISKUSSION321
  • | Kapitel kaufen Frank Grunert / Gideon Stiening: Zur neueren Biographik in der Aufklärungsforschung321
  • | Kapitel kaufen Anne Pollok: Kein Wort vergebens? Über Christian Wolffs neue Biographie und die Kunst des Lebeneinfangens325
  • | Kapitel kaufen Rudolf Meer: Methodologische Reflexionen zur neueren Biographik in der Aufklärungsforschung – Unter besonderer Berücksichtigung von Ulrike Lötzschs Studie zu Joachim Georg Darjes335
  • | Kapitel kaufen Antonino Falduto: Biographie eines Literaten: James Harris’ Hume343
  • | Kapitel kaufen Gideon Stiening: Genie auf Distanz? Laurenz Lüttekens Mozart-Studie349
  • | Kapitel kaufen Matthias Lçwe: „Zwischen Freiheit und Naturgewalt“ – Jürgen Goldsteins Forster-Biographie355

Beschreibung

Der vorliegende Band würdigt erstmals das Gesamtwerk des früh verstorbenen Christlob Mylius (1722–1745). Ausgehend von Beiträgen zu seinen poetischen Schriften, journalistischen Arbeiten, naturwissenschaftlichen Aufsätzen sowie theologisch-philosophischen Abhandlungen werden zwei Schwerpunktsetzungen zur Diskussion gestellt. Zum einen sollen insbesondere Mylius’ Lustspiele und seine theaterkritischen Schriften eingehend besprochen werden. Zum anderen werden die sozialen Bedingungen, unter denen Mylius forscht und arbeitet, näher untersucht: Die für die Aufklärungsepoche typische Vielseitigkeit seiner Schriften zeugt vom unsteten Leben eines gelehrten Projektemachers, den nicht allein universalistischer Forschergeist in die verschiedensten Unternehmungen treibt, die von eigenen Zeitschriftengründungen bis zu einer geplanten Forschungsreise nach Amerika reichen. Mylius’ Projekte sind zugleich im Kontext einer Arbeitsweise zu bewerten, die in hohem Maß von Patronage und Freundschaft abhängig gewesen und in poetologischer Nachbarschaft zum Werk Gottscheds und (später) Lessings entstanden ist.