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Bibliografische Daten
Abstract
In dem vorliegenden Band, der als erläuterndes Nachwort einen Essay von Carl Freytag enthält, finden sich fünf Erzählungen von Alfred Sohn-Rethel, die sich der Konfrontation des Menschen mit der Natur verdanken: in Gestalt nicht völlig domestizierter Tiere (ein Esel, zwei Ratten, ein Elefant), der Urgewalt des Vesuvs und der sanften, aber unaufhaltsamen Verrottung der Dinge, die von der synthetischen Gesellschaft als Waren hervorgebracht wurden. Drei der Geschichten spielen im Neapel der 1920er Jahre, zwei in der Nachkriegszeit in Großbritannien, wo Sohn-Rethel nach seiner Emigration im Jahr 1936 lebte, bis er in den 1970er Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrte und an der Universität forschen und lehren konnte.
Inhaltsverzeichnis
Zwischenüberschrift | Seite | Aktion | Preis |
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Cover | U1 | ||
Inhaltsverzeichnis | 9 | ||
Eine Verkehrsstockung in der Via Chiaia | 13 | ||
Vesuvbesteigung 1926 | 27 | ||
Das Ideal des Kaputten. Über neapolitanische Technik | 41 | ||
Sigurds Ratten | 49 | ||
Dudley Zoo. Eine Elefantengeschichte | 55 | ||
Carl Freytag: Von der »Filosofia del rotto“« zur Philosophie als »Burg unserer letzten Rettung«. Alfred Sohn Rethel in Italien: 1924–1927 | 59 | ||
Editorische Notiz | 81 | ||
Capri – Positano – Neapel. Eine Literaturauswahl | 85 |