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Quälbarer Leib

Kritik der Gesellschaft nach Adorno

Scheit, Gerhard

2011

Zusätzliche Informationen

Bibliografische Daten

Abstract

Der Leib ist auf der Ebene des individuellen Lebens, was die Krise auf der Ebene des gesellschaftlichen: Dem Geist erscheint er als das Hinzutretende, das er nicht nur nicht los wird, an dem zugleich seine Vermittlungen abprallen und die Synthesis scheitert. Nur im Bewußtsein dieses Hiatus, das in der Kunst bis zum Äußersten geschärft werden kann, erschließt sich nach Auschwitz die Kritik der politischen Ökonomie – als eine, die dem sinnlosen Leid keinen Sinn gibt; und dafür steht Adornos Werk.

Inhaltsverzeichnis

Zwischenüberschrift Seite Aktion Preis
Cover U1
Inhaltsverzeichnis 7
Erfahrung im Zeitalter ihres Verschwindens 9
Von der Angst zur Zartheit: Über einige Voraussetzungen der Dialektik 19
Individuum und Gleichheit 21
Tauschgesellschaft und verwaltete Welt 36
Erziehung zur Entbarbarisierung 68
Der Leib und die Freiheit 71
Die Antinomie 71
Staat und Kapital 75
Das Ich und das Es 80
Kritik der Urteilskraft 85
Politisierung der Urteilskraft 89
Freiheit und Folter 95
Freiheit und Opfer 110
Nach Auschwitz: Drei Versuche zur Nötigung, undialektisch zu denken 119
Naturbegriff 119
Kulturindustrie 130
Ästhetische Theorie 164
Politische Praxis im Stande der Unfreiheit 193
Der Imperativ 193
Das Existentialurteil 196
Die Lehre 202
Anmerkungen 209
Nachbemerkung 231
Literaturverzeichnis 233