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Paul Austers autobiographische Werke

Stationen einer Schriftstellerkarriere

Eilers, Christian

American Studies – A Monograph Series, Bd. 301

2019

Zusätzliche Informationen

Bibliografische Daten

Abstract

Austers autobiographische Werke, die sich über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren erstrecken, markieren die elementaren Stationen in seiner Schriftstellerkarriere: von Austers Anfängen als prosaischer Schriftsteller über eine Phase des künstlerischen Umbruchs bis zu einem Werk, das er im Bewusstsein seiner Endlichkeit verfasst. Diese Werke, die innerhalb des Forschungskanons zu Auster bis heute kaum vertreten sind, gewähren als Abbilder dieser Entwicklungsphasen unterschiedliche Perspektiven auf Vergangenheit und Gegenwart – sie geben faszinierende Einblicke in Austers Selbstbild als Schriftsteller. Diese Studie untersucht anhand von ‚White Spaces‘, ‚The Invention of Solitude‘, ‚Hand to Mouth‘ und ‚Winter Journal‘ die Gründe für Austers Hinwendung zum autobiographischen Genre sowie die vielschichtigen Erscheinungsformen seiner Auseinandersetzung mit sich selbst. Im Fokus der Analyse stehen dabei Austers Wertekanon, sein Streben nach Erkenntnis sowie die Bedeutung der Sprache und des Scheiterns.

Inhaltsverzeichnis

Zwischenüberschrift Seite Aktion Preis
Umschlag Umschlag
Titel III
Impressum IV
Inhaltsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis IX
Vorwort: Gespräch mit Paul Auster, 2013 XI
1 Einleitung 1
1.1 Ausgangslage und Zielsetzung dieser Studie 1
1.2 Biographischer Zeitrahmen der Werke 7
1.3 Gliederung dieser Studie 8
1.4 Übersicht des Forschungskanons zu Austers autobiographischen Werken 11
2 White Spaces (1980) 17
2.1 Ausgangslage des Werkes, Austers Krise und Auflösung der familiären Einheit 20
2.2 Rettung durch die Tänzer 26
2.3 Struktur des Werkes 30
2.4 Die Kausalität, das ‚Umgebende‘ und das Unvermögen der Sprache 32
2.5 Abstraktes Wissen und Relativierung der Krise 36
2.6 Der abgeschlossene Raum und Austers Objektivierung 38
2.7 Antagonistische Erkenntnis, Austers Scheitern und Rosenfelds Hungerbegriff 46
2.8 Fazit: White Spaces 53
3 The Invention of Solitude (1982) 57
3.1 Perspektive, Struktur, Motive und Einordnung des Werkes 57
3.2 „Portrait of an Invisible Man“ 69
3.2.1 Das (Selbst-)Portrait und die Suche als Anker in der Krise 69
3.2.2 Form und Qualität im Kontext der Abwesenheit des Vaters 75
3.2.3 Alternative Vaterfiguren 84
3.2.4 Die Suche nach dem Vater und ihr Scheitern 92
3.2.5 Das unvermeidliche Scheitern 108
3.2.6 Die Entlarvung der Fassade 120
3.3 „The Book of Memory“ 124
3.3.1 Der abgeschlossene Raum und Austers duales Konzept der Einsamkeit 124
3.3.2 Austers Objektivierung im Kontext Sam Austers 145
3.4 Fazit: The Invention of Solitude 149
4 Hand to Mouth: A Chronicle of Early Failure (1997) 159
4.1 Ausgangslage, Perspektive und Struktur des Werkes 159
4.2 Austers Wertekanon und seine Retrospektive: bis 1970 161
4.3 Retrospektive: Aufenthalt in Frankreich (1971-1974) 175
4.4 Retrospektive: Rückkehr nach New York (1974) 178
4.5 Retrospektive: „Artists Theatre“ und San Francisco (1975-1976) 184
4.6 Retrospektive: Zenit der Krise (1977-1979) und Auflösung der Einheit 187
4.7 „Hand to Mouth“ in der Rezeption 192
4.8 Motivische Einordnung des Werkes 197
4.9 Fazit: „Hand to Mouth“ als neue Form 209
5 Winter Journal (2012) 215
5.1 Ausgangslage, Perspektive, Struktur und Motive 215
5.2 Das Subjekt im Raum: Physische Selbstbetrachtung (Winter Journal) und metaphysische Suche („The Book of Memory“) 232
5.3 Die Wahrnehmung des Selbst durch den ‚Anderen‘ und Austers Modus der sprachlichen Abbildung 239
5.4 Die Wiedergeburt Austers durch „White Spaces“ und die „Musik der Worte“ 248
5.5 Die Entlarvung der Fassade in „Winter Journal“ 257
5.5.1 Portrait of an Invisible Woman? Queenie Auster im Kontext der Fassade 257
5.5.2 Die Entlarvung der Fassade 266
5.6 Fragmentierung, Erinnerung, Krise und Kindheit in „Winter Journal“ 277
5.7 „Winter Journal“ in der Rezeption 285
5.8 Kritikpunkte zu „Winter Journal“ 292
5.8.1 Kritik: Moralische Unglaubwürdigkeit und Intellektualisierung 293
5.8.2 Kritik: Perspektive des Werkes 299
6 Abschließendes Fazit 303
7 Bibliographie 315
7.1 Primärquellen 315
7.2 Sekundärquellen 320
Danksagung 325
Rückumschlag Rückumschlag