
BUCH
Anonymität – Onymität
Autorname und Autorschaft in Wilhelm Meisters ›doppelten Wanderjahren‹
Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Bd. 357
2016
Zusätzliche Informationen
Bibliografische Daten
Abstract
»Sich einen Namen machen«, heißt es bei Lyotard, bedeutet nichts anderes als »Held einer Geschichte zu werden, die dazu geeignet ist, weitergetragen zu werden«. Es sind solche Geschichten, auf deren Spuren sich die Studie begibt. Sie führen unmittelbar in einen aufsehenerregenden Skandal um ›Wilhelm Meisters Wanderjahre‹, die 1821 doppelt erscheinen – einmal anonym, einmal unter Goethes wohlbekanntem Namen. Dieses publikationsgeschichtliche Kuriosum bildet den Ausgangspunkt für die vorliegende systematische Diskussion der Folgen und Funktionen von Namentlichkeit in der Literatur und ihrer Wissenschaft seit dem 19. Jahrhundert. Die um ›Anonymität‹ und ›Onymität‹ zentrierte Rekonstruktion der literaturkritischen Debatte zeigt, wie Autorname und Autorschaft Texten und ihrer Rezeption nicht äußerlich bleiben.
Inhaltsverzeichnis
Zwischenüberschrift | Seite | Aktion | Preis |
---|---|---|---|
Cover | C | ||
Titel | 3 | ||
Impressum | 4 | ||
Inhaltsverzeichnis | 7 | ||
Vorwort: Der Kredit des Autornamens | 11 | ||
Kapitel 1: ›Göthe’s Ewiger Name‹. Bedingungen onymen Schreibens | 55 | ||
Exkurs: In fremdem Namen sprechen. Exkurs(ion) in die ästhetische Naturgeschichte | 105 | ||
Kapitel 2: Anonymität und Werkeinheit. Wilhelm Meisters ›falsche‹ Wanderjahre | 143 | ||
Kapitel 3: Anonymität und Kritik. ›Des falschen Wilhelm Meisters Wanderjahre‹ | 187 | ||
Kapitel 4: Anonymität und Plagiat. Der ›halbfalsche Verfasser der falschen Wanderjahre‹ | 227 | ||
Kapitel 5: Autorname und Werk. Anonymität, Pseudonymität und Onymität als Kanonisierungsfaktoren | 261 | ||
Kapitel 6: Der ›Antigöthe‹. Diskursive Dialektik von Anonymität und Onymität | 299 | ||
Nachwort: Der Wert des Autornamens | 343 | ||
Anhang | 355 | ||
Back Cover | Back C |