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Kafka lesen

Zur Methode seiner Literatur

Pfaff, Peter

Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge], Bd. 373

2018

Zusätzliche Informationen

Bibliografische Daten

Abstract

Einzeln erschließen sich Kafkas Texte kaum. In Folge gelesen werden Thematik und Methode dieser Literatur fasslich. Drei Epochen sind zu unterscheiden: Ab 1905 postulierte Kafka einen absoluten Grund seiner Person und ihres Freiheitswillens, entdeckte 1911/12, dass seine aporetische Selbstbegründung dem Dogma des absoluten Gottes der Tora entspricht, der keinen Begriff und kein Bild zulässt. Er mühte sich um ein „neues Judentum“ und war ab 1917 verlegen, wie er, der Kritiker der synagogalen Orthodoxie, gleichwohl dem jüdischen Volk angehören könne, wie er es wollte. Vor allem möchte die Monographie überzeugen, dass Kafka zwar nicht leicht, aber gut lesbar ist, so es gelingt, sich seines Themas und seiner dialektischen Methode zu versichern.

Inhaltsverzeichnis

Zwischenüberschrift Seite Aktion Preis
Cover Cover
Titel 3
Impressum 4
Inhalt 7
Kein Schlüssel zum Schloss 9
Sua res agitur 19
Sich erzählen 29
Kritik der Schrift 43
Entdeckung von 1912 57
Das Prozedere des Gerichtsromans 73
Das Gericht 93
Das Gesetz 113
Zweifel 127
Theorie 157
Die Methode der Literatur 167
Backcover 214