
BUCH
Anfänge und Enden
Narrative Potentiale des antiken und nachantiken Epos
Herausgeber: Schmitz, Christine | Telg genannt Kortmann, Jan | Jöne, Angela
Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften, Neue Folge, 2. Reihe, Bd. 154
2017
Zusätzliche Informationen
Bibliografische Daten
Abstract
Das antike und nachantike Epos bietet sich aufgrund seiner diachronen Ausprägung und narrativen Großform in besonderer Weise für eine vergleichende Untersuchung über Anfänge und Enden an, und zwar unter makro-/mikrostrukturellen und thematischen Aspekten. Narrative Modellierungen epischer Bauformen, die sich mit Anfang und Ende beschäftigen, werden in den hier vorgelegten Beiträgen ebenso behandelt wie das (bisweilen als nicht wirklich abgeschlossen empfundene) Finale und seine Fortsetzungen in Form von Korrekturen oder auch Ergänzungen. Anfangend mit den homerischen Epen über das hellenistische (Klein-)Epos und das lateinische Epos augusteischer, neronischer, flavischer und spätantiker Zeit enden die Fallbeispiele mit neulateinischen Epen. Im Fokus der Untersuchungen steht die Frage, welche Potentiale die dynamische Gattung des Epos in der Modellierung von Anfängen und Enden als markanten Punkten innerhalb einer größeren narrativen Struktur entfaltet.
Inhaltsverzeichnis
Zwischenüberschrift | Seite | Aktion | Preis |
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Cover | Cover | ||
Titel | 3 | ||
Impressum | 4 | ||
Inhalt | 5 | ||
Vorwort | 7 | ||
Christine Schmitz: Einleitung: Anfänge und Enden. Narrative Potentiale des antiken und nachantiken Epos | 9 | ||
Joachim Latacz: Vom unbekannten Anfang bis zum bekannten Ende. Das Vers-Epos im Überblick | 37 | ||
Stefan Büttner: Was meint die Formel »Anfang – Mitte – Ende« in der "Poetik" des Aristoteles | 61 | ||
Annemarie Ambühl: Narrative Potentiale von Anfängen und Enden im hellenistischen (Klein-)Epos | 79 | ||
Christiane Reitz: Das Unendliche beginnen und sein Ende finden – Strukturen des Aufzählens in epischer Dichtung | 105 | ||
Angela Jöne: Beinahe-Abschiede in der "Aeneis" | 119 | ||
Farouk F. Grewing: Der Anfang vom Ende oder das Ende als Anfang? Überlegungen zu "closure" in Ovids "Metamorphosen" | 141 | ||
Christine Walde: Tu ne quaesieris scire nefas quem finem . . . di dederunt . . . : Reflexionen zur Debatte um das Ende von Lucans "Bellum Civile" | 169 | ||
Thomas Baier: Anfang ohne Ende. Abgebrochene Kommunikation bei Valerius Flaccus | 199 | ||
Claudia Klodt: Die Exordialtechnik der Redner in Statius’ "Thebais" | 221 | ||
Jan Telg genannt Kortmann: Tag und Nacht als Anfangs- und Endpunkte in Silius Italicus’ "Punica" | 253 | ||
Raymond Marks: A Medial Proem and the Macrostructures of the "Punica" | 277 | ||
Helen Kaufmann: Das Ende des mythologischen Epos in der Spätantike | 293 | ||
Ursula Gärtner: Ohne Anfang und Ende? Die "Posthomerica" des Quintus Smyrnaeus als ›Intertext‹ | 313 | ||
Thomas Haye: Die "Herculeia" des Giovanni Mario Filelfo (1426–1480) | 339 | ||
Claudia Schindler: Anfang als Ende, Ende als Anfang. Der Schluss der "Aeneis" und die frühneuzeitlichen "Aeneis"-Supplemente | 357 | ||
Carla Piccone: Quid primum . . . canam quaeve ultima narrem? Riflessioni sulla struttura della "Felsinais" di Marco Girolamo Vida | 377 | ||
Index locorum | 395 | ||
Backcover | 403 |