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Der babylonische Planet

Kultur, Übersetzung, Dekonstruktion unter den Bedingungen der Globalisierung

Neef, Sonja A. J.

Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte, Bd. 53

2013

Zusätzliche Informationen

Bibliografische Daten

Abstract

Der Begriff ‚babylonischer Planet‘ setzt sich mit sprach- und kulturphilosophischen Positionen zu kultureller Begegnung auseinander und sucht diese an einem breiten Fundus von Artefakten auszudifferenzieren. Dazu zählen der Babel-Mythos, das Europa-Gedicht von Moschos, die Fresken in Tiepolos Treppenhaus, die Pariser ‚Cité Nationale de l’Histoire de l’Immigration‘, ein Kindheitsphoto von Jacques Derrida, die Freundschaft zwischen Alexander von Humboldt und François Arago, ‚Die weiße Festung‘ von Orhan Pamuk, ‚Felix in Exile‘ von William Kentridge, der Universalübersetzer bei ‚Star Trek‘ und schließlich das Denken des Planetarischen bei Alain Badiou. Dabei dienen der babylonische Begriff der Begegnung und der planetarische Begriff des Welt-Ganzen stets als Leitfiguren der Analyse. Von der Verzwirnung dieser beiden Begriffe wird ein neues kulturwissenschaftliches Verständnis dafür erhofft, was wir heute und künftig unter kultureller Begegnung verstehen wollen.

Inhaltsverzeichnis

Zwischenüberschrift Seite Aktion Preis
Inhalt 5
Vorwort 7
1. Der Babylonische Planet 9
2. Europa. Mythos und Übersetzung 29
3. Am Strand des Museums der Cité Nationale de l’Histoire de l’Immigration in Paris 53
4. Übersee. Jacques Derrida und das Mittelmeer 79
5. Kreuz des Südens. Planetarismus bei Alexander von Humboldt und François Arago 101
6. Sublunar. Sternenfreundschaft in Die weiße Festung von Orhan Pamuk 125
7. Im Erdorbit. Sternbild Koffer: planetarische Ästhetik in William Kentridges Felix in Exile 141
8. Intergalaktisch. Universalübersetzungen: Immanuel Kant, Raumschiff Enterprise und die Zirkulationder Planeten 157
9. Himmel auf Erden. Paulus, ein Kosmopolit? 177
10. Zum Schluss. Ost- und Westpol 199
Bibliographie 203