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Poetik und Politik der Lesbarkeit in der deutschen Literatur

Schaper, Benjamin

Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte, Bd. 82

2017

Zusätzliche Informationen

Bibliografische Daten

Abstract

Im Zuge der Debatten um die Zukunft der deutschen Literatur seit 1990 avancierte Lesbarkeit zu einer zentralen poetologischen Kategorie der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das vorliegende Buch ist die erste umfassende Studie zu Theorie und Praxis des Lesbarkeitsbegriffs sowie dessen medialer Rezeption um die Jahrtausendwende. Dabei fokussiert sie fünf deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die sich sowohl in ihrem theoretischen als auch in ihrem fiktionalen Werk intensiv mit Lesbarkeit befassen: Ulrike Draesner, Thomas Glavinic, Felicitas Hoppe, Daniel Kehlmann und Helmut Krausser. Neben den theoretischen Parametern von Lesbarkeit erschließt die vorliegende Arbeit zudem den historischen Kontext der Lesbarkeitsdebatte, indem sie die ‚hohe‘ literarische Tradition in Interaktion mit einer populäreren Auffassung von Literatur analysiert, die sich der Lesbarkeit verschreibt, um auf ein breites Publikum zu wirken und finanziellen Erfolg zu erlangen.

Inhaltsverzeichnis

Zwischenüberschrift Seite Aktion Preis
Cover Cover
Titel 3
Impressum 4
Danksagung 5
Inhaltsverzeichnis 7
Einführung 9
Kapitel 1: Lesbarkeit als theoretisches Prinzip und der Vertrag zwischen Autor und Leser 23
Kapitel 2: Lesbarkeit in der Tradition deutscher Erzählliteratur 45
Kapitel 3: Der Literaturstreit und das Programm der ‚Neuen Deutschen Lesbarkeit‘ 93
Kapitel 4: Helmut Krausser, Daniel Kehlmann, Thomas Glavinic und der Kampf für die ‚gute Sache‘ 117
Kapitel 5: Alte und neue Formen der Lesbarkeit. Felicitas Hoppe und Ulrike Draesner 183
Perspektiven 231
Bibliographie 241
Backcover 265