Menu Expand

Trotzki-Rezeption bei Jean-Paul Sartre

zwischen 1944 und 1960

Engelmann, Sandro

Studia Romanica, Bd. 180

2014

Zusätzliche Informationen

Bibliografische Daten

Abstract

Die Beziehung zwischen Jean-Paul Sartre und der Linken in Frankreich und Europa gestaltete sich stets spannungsreich. In der vorliegenden Arbeit wird die Integration der Figur und der Ideen Trotzkis in die diskursive Klaviatur Sartres in Augenschein genommen und deren Bedeutung für die Entwicklung eines unabhängigen intellektuellen Kurses in philosophischer wie politischer Hinsicht nachgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Zwischenüberschrift Seite Aktion Preis
Inhaltsverzeichnis 5
1 Die Theorie der permanenten Revolution 7
1.1 Die permanente Revolution 8
1.2 Grundlagen – allgemein 10
1.3 Grundlagen – Ausbruch aus Eurozentrismus und Planbarkeit 14
1.4 Internationale Perspektive 20
1.5 Auswirkungen der Theorie der Permanenten Revolution auf die Schriften Sartres 24
2 Der Intellektuelle und sein Aufgabenfeld 26
2.1 Trotzkis Intellektuelle 26
2.2 Kritik als intellektuelles Betätigungsfeld – Diskurskonstruktionen 33
2.3 Literarische Auseinandersetzung und Revolution – Demonstration praktischer Arbeit 40
2.4 Institutionalisierung intellektueller Arbeit 43
2.5 Die Rezeption von Literatur und Revolution in Frankreich 50
2.6 Diskurs und Persönlichkeit 54
2.7 Kakophonie und Selbstbehauptung 58
2.8 Merleau-Ponty als Proto-Trotzkist? 63
3 Sartre und der Kampf um die Diskurshoheit 68
3.1 Diskursfundament Theater 78
3.2 Intellektuelle und ihr Handeln bei Sartre 95
3.3 Diskursebenen in Les mains sales 160
3.4 Littérature de la praxis im Roman 199
3.4.1 Freiheit und Parteiorganisation in L’Âge de raison 200
3.4.2 Engagement und ‚mauvaise foi‘ in Le Sursis 206
3.4.3 Erziehung und freier Diskurs in Le Sursis 214
3.4.4 Diskursauflösung in Le Sursis 218
3.4.5 Diskursöffnung in La mort dans l’âme 220
3.4.6 Individuum und Partei in Drôle d’amitié 231
4 Sartres Questions de méthode als Ausgangspunkt für dialektische Erneuerung – Methodische Grundlagen für eine Neubelebung fortschrittlicher Anthropologie 237
4.1 L’existentialisme est-il un trotskisme? 237
4.2 Methodikfragen 244
4.2.1 Existentialismus als methodischer Unterbau 248
4.2.2 Methodologische Integration psychoanalytischer Theorien 249
4.2.3 Interaktion mit der Soziologie 251
4.3 Sartres neue Methodik unter Berücksichtigung der Revolutionstheorie Trotzkis 255
4.3.1 Beziehungspluralität 261
4.3.2 Sprache und Entwicklungsvollzug 264
4.3.3 Zeitgenössische Kritik – Zeitgenössische Einschränkung 267
4.3.4 Doppelperspektivität in der Beschreibung der Situation 272
5 Schlußbetrachtung 282
6 Literaturverzeichnis 283
6.1 Primärliteratur 283
6.2 Sekundärliteratur 286
7 Sach- und Personenregister 290