
BUCH
Die Universität Heidelberg und ihre Professoren während des Ersten Weltkriegs
Beiträge zur Tagung im Universitätsarchiv Heidelberg am 6. und 7. November 2014
Herausgeber: Runde, Ingo
Heidelberger Schriften zur Universitätsgeschichte, Bd. 6
2017
Zusätzliche Informationen
Bibliografische Daten
Abstract
Im Jahre 2014 blickte man an vielen Orten zurück auf den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Die Universität Heidelberg gedachte dieses Ereignisses am 6. und 7. November 2014 mit einer Tagung in ihrem Archiv. Eingeleitet wird der daraus hervorgegangene Band mit zwei Beiträgen über »Die Universität Heidelberg zur Zeit des Ersten Weltkriegs« und »Deutsche Professoren im Ersten Weltkrieg«. Es folgen Abhandlungen über prominente Heidelberger Professoren aus verschiedenen Disziplinen wie Friedrich Gundolf, Karl Jaspers, Ludolf von Krehl, Ernst Troeltsch, Max Weber oder Karl Hampe, in denen die jeweilige Haltung zum Weltkrieg, deren Wandel und die Beziehungen der Hochschullehrer untereinander untersucht werden. Durch Selbstzeugnisse wie Briefe und Tagebücher bietet dieser Band erstmals quellennah und zugleich handbuchartig einen biographischen, strukturellen und interdisziplinären Zugang zur Geschichte der Universität Heidelberg und ihrer Professoren während des Ersten Weltkriegs.
Inhaltsverzeichnis
Zwischenüberschrift | Seite | Aktion | Preis |
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Cover | Cover | ||
Titel | 3 | ||
Impressum | 4 | ||
Inhalt | 5 | ||
Vorwort | 7 | ||
Grußworte zur Tagung | 11 | ||
Angela Kalous: Grußwort | 11 | ||
Roland Wenzlhuemer: Grußwort | 13 | ||
Martin Krauß: Grußwort | 15 | ||
Die Universität Heidelberg und ihre Professoren während des Ersten Weltkriegs | 17 | ||
Eike Wolgast: Die Universität Heidelberg zur Zeit des Ersten Weltkriegs | 17 | ||
Gerhard Hirschfeld: Deutsche Professoren im Ersten Weltkrieg | 59 | ||
Friedrich Wilhelm Graf: „Nach der Mobilmachung“. Ernst Troeltschs Sinndeutung des Krieges für Stadt und Universität | 77 | ||
Dominic Kaegi & Bernd Weidmann: „Meine Hoffnung war, Deutschland möge ihn gewinnen“. Karl Jaspers, der Erste Weltkrieg und die Philosophie | 99 | ||
Uta Hinz: Ein Krieg am Schreibtisch – Der Weltkrieg in Max Webers Briefen | 123 | ||
Folker Reichert: „Das Publizistische streifende Historiographie“: Karl Hampe und die belgische Frage | 147 | ||
Frank Engehausen: „vom politischen Nerv erfaßt und von nationaler Farbe durchleuchtet“: Hermann Onckens publizistisches Wirken im Ersten Weltkrieg | 169 | ||
Andreas Cser: Krieg aus der Perspektive des Friedens. Zum Briefwechsel und zur Publizistik Eberhard Gotheins zwischen 1914 und 1918 | 185 | ||
Jürgen Egyptien: „... eine solche Einheit so zu erleben das ist schon einen Weltkrieg wert“. Friedrich Gundolf als Deuter des Ersten Weltkrieges, Goethe-Interpret und George-Jünger | 215 | ||
Klaus-Peter Schroeder: „Nationalismus und Demokratie gehören zusammen“. Gerhard Anschütz: Gedanken und Ansichten eines Heidelberger Staatsrechtslehrers im Ersten Weltkrieg | 241 | ||
Wolfgang U. Eckart: Der Krieg, das ‚Ärztliche‘ und die Pathologische Physiologie – Ludolf von Krehl in seinen Briefen an die Gattin, 1914-1918 | 259 | ||
Thomas Röske & Maike Rotzoll: Karl Wilmanns (1873-1945) und die Geburt der Sammlung Prinzhorn aus dem Krieg | 279 | ||
Charlotte Schönbeck: Radikaler Wandel – Philipp Lenard (1862-1947) in der Zeit des Ersten Weltkrieges | 297 | ||
Ingo Runde: „Es giebt sehr viel zu tun, nur fehlen die älteren Praktikanten für die Doctorarbeiten“. Anmerkungen zu Theodor Curtius und der chemischen Forschung im Ersten Weltkrieg | 337 | ||
Anhang: Dagmar Drüll Biogramme ausgewählter Heidelberger Professoren zur Zeit des Ersten Weltkriegs | 345 | ||
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren | 375 | ||
Backcover | 381 |