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Platon anders gelesen

Eine Einführung in Platons ‚Protagoras‘

Seeck, Gustav Adolf

Kalliope – Studien zur griechischen und lateinischen Poesie, Bd. 21

2021

Zusätzliche Informationen

Bibliografische Daten

Abstract

Diese Einführung zeigt an einem Beispiel, wie Platon sich heute als höchst aktuell erweist, wenn man die zentralen zeitlosen Fragen, um die es in seinen Dialogen geht, erkennt und mit Platon analytisch prüft. Im Dialog ‚Protagoras‘ ist das eigentliche Thema die Mehrdeutigkeit von Worten und speziell des Begriffs „Erziehung“. In einem Exkurs anhand eines Gedichtes zeigen der Sophist Protagoras und Sokrates, wie man mit der Sprache spielen kann. Heute erleben wir täglich, wie die Sprache in der Politik benutzt und auch mißbraucht wird, um Wahlen zu gewinnen. Aus Platons ‚Protagoras‘ läßt sich lernen, Probleme der Sprache und rhetorische Tricks zu durchschauen.

Inhaltsverzeichnis

Zwischenüberschrift Seite Aktion Preis
Umschlag Umschlag
Titel 3
Impressum 4
Inhalt 5
Vorwort 7
Vorbemerkungen 11
1 Warum Platon anders lesen? 11
2 Die Ungenauigkeit der Sprache 13
3 Was man aus Platons ‚Protagoras‘ lernen kann 13
4 Platons ‚Protagoras‘, ein erzählter Dialog 14
5 Platon und die Sophistik 15
6 Protagoras’ ‚Homo-mensura‘-Satz 16
7 Inszenierung durch Platon 17
8 Szenische Gliederung 18
9 Die fünf Teile des Gesprächs mit Protagoras 18
10 Gesprächsform 19
11 Sokrates’ Rolle als Erzähler 20
12 Probleme der Terminologie 20
13 Die Paradoxie von Oberbegriff und Unterbegriffen 21
14 Gegensatz als Begriff und Gegensätze in der Sprache 21
15 Warum Sokrates in dem Gespräch nicht siegen kann 22
16 Die abschließende Szene (360e6-362a4) 22
Der Dialog 23
Vorbereitende Szenen 23
Prologszene: Sokrates wird aufgefordert zu erzählen 23
Fünf weitere Szenen 24
Sokrates erzählt sein Gespräch mit Protagoras 30
Erster Teil: Ist Tugend lehrbar? 31
Zweiter Teil: Tugend ist grundsätzlich lehrbar 33
Dritter Teil: Begriffsanalyse der Tugend 41
Erste Zwischenszene 55
Vierter Teil: Ein spielerischer Streit über ein Scherzgedicht 59
Zweite Zwischenszene 74
Fünfter Teil: Fortsetzung der Begriffsanalyse der Tugend 77
Abschluß: Ein letzter Scherz, freundlicher Abschied 103
Rückumschlag Rückumschlag