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»Jüdische Philosophie«

Ein zeitbedingter Schritt in der Geschichte rationaler jüdischer Denkkulturen

Zurück zum Heft: Zeitschrift für Kulturphilosophie 2017/2: Jüdische Philosophie
DOI: https://doi.org/10.28937/1000107993

Inhalt

  • | Kapitel kaufen Cover 1
  • | Kapitel kaufen Inhaltsverzeichnis 3
  • | Kapitel kaufen Editorial 5
  • | Kapitel kaufen SCHWERPUNKT 7
  • | Kapitel kaufen Josef Stern: Was jüdische Philosophie sein könnte (wenn es sie gäbe). Ein mediävistischer Blick 7
  • | Kapitel kaufen Karl E. Grözinger: »Jüdische Philosophie«. Ein zeitbedingter Schritt in der Geschichte rationaler jüdischer Denkkulturen 31
  • | Kapitel kaufen Thomas Meyer: Die Geschichtlichkeit der jüdischen Philosophie. Von David Neumark bis zur »Cambridge History of Jewish Philosophy« 57
  • | Kapitel kaufen Christoph Schulte: Kabbala als jüdische Philosophie. Von der esoterischen Philosophie der Hebräer im 17. Jahrhundert zur modernen Mystik-Forschung 77
  • | Kapitel kaufen RELEKTÜREN 99
  • | Kapitel kaufen Konrad Ott / Veronika Surau-Ott: Richard Hönigswalds Sprachphilosophie und die »Frankfurter« Diskursethik 99
  • | Kapitel kaufen Leander Scholz: Oswald Spengler in Amerika. Der Kampf der Kulturen und seine Techniken 123
  • | Kapitel kaufen Anna Tuschling: Ernst Kapps Culturapparat. Zur Relektüre der Grundlinien einer Philosophie der Technik 137
  • | Kapitel kaufen Burkhard Liebsch: Perspektiven gewaltsamer Ökonomisierung. Schuld(en) zwischen Moralökonomie und Schuldknechtschaft 147
  • | Kapitel kaufen DOKUMENT 169
  • | Kapitel kaufen Julius Guttmann: Zum Problem des Wirkens in den Geisteswissenschaften 169
  • | Kapitel kaufen Thomas Meyer: »Zum Problem des Wirkens in den Geisteswissenschaften«. Ein bislang unbekanntes Manuskript Julius Guttmanns 185
  • | Kapitel kaufen KRITIK 195
  • | Kapitel kaufen Arbeit am Blumenberg-Mythos. Kurt Flasch unterzieht die frühen Schriften des großen Philosopheneiner kritischen Lektüre 195
  • | Kapitel kaufen Kritik als Zeitgeisthermeneutik. Hans Blumenbergs Schriften zur Literatur ergründen die Struktur der modernen Wirklichkeit 199
  • | Kapitel kaufen Im Zwielicht. Dieter Thomäs Plädoyer für den Störenfried 201
  • | Kapitel kaufen Ins Reich der Mitte. Zur Neuverortung von Gefühlen in der chinesischen Medizin des 17. Jahrhunderts 203
  • | Kapitel kaufen »Unterirdische Verwandtschaft«. Detlev Schöttker präsentiert Walter Benjamins Städtebilder 206
  • | Kapitel kaufen Leben in seiner Zeit. Kracauer porträtiert Offenbach, Später Kracauer 209
  • | Kapitel kaufen Abstracts 213
  • | Kapitel kaufen Autorinnen und Autoren 215

Beschreibung

The beginning of a universal culture of rationality in Judaism did not begin in the so called »Medieval Jewish philosophy« but had its precedents in the Biblical Wisdom Literature and in Rabbinic legal rationality. The Medieval Jewish authors, therefore, did not regard the medieval Philosophy propounded by Jewish authors as »Jewish philosophy« but as a participation of Jews in just another specific phase of universal rationalism. The reason why Jewish authors in the 19th century nevertheless alleged that there existed a specific »Jewish philosophy« at the side of a German, Christian or English philosophy had its reason in the exclusion of Jewish thought from the new leading science of interpretation of human existence in Europe, namely philosophy, by German intellectuals and universities. If we despite this want to retain the term of »Jewish philosophy« we should be aware that there cannot be an essential difference to general philosophy but merely a heuristic pragmatism.